GIACC-DE ist Mitglied in einem immer größer werdenden Netzwerk internationaler GIACC-Gruppen
Das Global Infrastructure Anti-Corruption Centre (GIACC) ist ein internationales Netzwerk unabhängiger, gemeinnütziger Organisationen, das Anti-Korruptionsmaßnahmen für den Infrastruktursektor entwickelt und fördert.
GIACC ist der Ansicht, dass Korruption nur verhindert und bekämpft werden kann, wenn sowohl öffentliche als auch private Organisationen wirksame Anti-Korruptionsmaßnahmen als notwendigen und zentralen Bestandteil ihres täglichen Unternehmens-, Beschaffungs- und Projektmanagements umsetzen.
Das GIACC Resource Centre bietet kostenlos Online-Informationen, Beratung und Werkzeuge, die darauf ausgelegt sind, Organisationen und Einzelpersonen im öffentlichen und privaten Sektor dabei zu unterstützen, Korruption zu verstehen, zu verhindern und damit umzugehen. Es ist in 45 Sprachen verfügbar und wurde online von über einer Million Personen aus über 190 Ländern besucht, die über zwei Millionen Webseiten besucht haben. Zum Ressourcenzentrum gehören:
- Beispiele dafür, wie Korruption im gesamten Infrastrukturprojektzyklus auftritt.
- Systeme und Kontrollen zur Verhinderung von Korruption innerhalb von Organisationen, bei großen Infrastrukturprojekten und durch die Regierung.
- Anleitungen, wie man mit Korruption umgeht, falls sie begegnet.
- Elf Online-Anti-Korruptions-Trainingsmodule. Jedes Modul dauert zwischen 15 und 30 Minuten. Es wurden über 14.000 Module abgeschlossen.
- Ein Kurs und Seminar für Universitätsstudierende, die Fächer studieren, die für den Infrastruktursektor relevant sind.
GIACC-International ist das führende und koordinierende Gremium im GIACC-Netzwerk. Sie wurde 2008 gegründet. Es befindet sich im Vereinigten Königreich, ist aber international tätig. Es gibt fünfzehn GIACC Mitgliedsorganisationen, die zusammen mit GIACC-International das GIACC-Netzwerk bilden. Die Mitgliedsorganisationen befinden sich in Australien, Kolumbien, Italien, Deutschland, Mexiko, der Mongolei, RD Kongo, Ruanda, Südafrika, Tansania, Togo, Tunesien, Großbritannien, Sambia und Simbabwe. Die Mitgliedsorganisationen führen die Förderung der GIACC-Ziele im Heimatland der Mitgliedsorganisationen an.
GIACC-International und GIACC- Mitgliedsorganisationen haben Anti-Korruptionsallianzen mit sechs internationalen und regionalen Organisationen sowie 26 nationalen Organisationen in 17 Ländern gebildet. Im Rahmen dieser Allianzen vereinbaren sich GIACC und diese Organisationen, gemeinsam die Umsetzung von Anti-Korruptionsmaßnahmen zu fördern.
GIACC wird von einem Internationalen Rat geleitet, der aus 23 Mitgliedern aus 18 Ländern besteht.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an GIACC.